Für weitere Möglichkeiten in Bezug auf Abmessungen und Gewicht der kontaminierten Teile stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
THERMISCHE REINIGUNG
Eine effektive Entlackungstechnik, die über mehrere Iterationen verfeinert wurde
Die thermische Reinigungstechnik ist bereits seit einigen Jahren in vielen Branchen im Einsatz. Es ist vor allem als effektive Entlackungstechnik bekannt. Durch die Weiterentwicklung dieser Technologie ist es nun möglich, mit dem Pyrolyseofen größere Mengen an Verunreinigungen durch spezifische thermische Einstellungen (z.B. für bestimmte Polymere) zu beseitigen.
Bei der Pyrolyse – die unter anoxischen Bedingungen (max. +/- 9 %) stattfindet – und bei Temperaturen zwischen +390°C und +450°C, werden organische Stoffe in kleinere Bestandteile zerlegt. Durch diese Zersetzung entstehen Pyrolysegase, die teilweise in Wasser und CO2-Dampf umgewandelt werden. Die erzeugte Energie wird dann in einem weiteren Krackverfahren an den verbleibenden organischen Komponenten genutzt. Der Rest der Pyrolysegase wird schließlich bei Temperaturen zwischen 800° C und 1000° C verbrannt, um den Emissionsprozess genau zu steuern.
Der Standard-Pyrolyseprozess dauert ca. 12 Stunden (einschließlich Aufheiz- und Abkühlzeiten), kann aber je nach Menge und/oder Art der Verunreinigung verlängert werden. Durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Thermoelemente kann die Temperatur der Komponenten während des Pyrolyseprozesses mit hoher Präzision erfasst werden, um die maximal zulässige Temperatur der Komponenten zu kontrollieren.




